Feinschliff

in der Schanze – Teil 1

Peter Fox hat es besungen, im Hamburger Schanzenviertel wird es umgesetzt: Alles neu. Links das Weindepot, in dem Anzugträger kurz vor dem Wochenende noch einen edlen Tropfen kaufen. Rechts ein moderner Optiker, der mit ausgewählten Marken wirbt. Rundherum Cafés, die das schwarze Gold „to go“ in Pappbecher füllen. Kaum etwas erinnert an die Vergangenheit des Viertels rund um den ehemaligen Schlachthof. Außer das Geschäft von Friedrich Jürges, das aus einer anderen Zeit entsprungen scheint. Seit 100 Jahren werden hier Messer in Handarbeit geschärft. Alles neu?